Am 29. September fand in Sofia die erste internationale Konferenz mit dem Titel „DAS SOZIALE KINDERKLAU – DER VERSTECKTE KRIEG GEGEN DIE FAMILIE“ statt.
Das Thema wurde aufgrund der großen Unzufriedenheit der Öffentlichkeit mit den Änderungen im Kinderschutzgesetz, der Verabschiedung des Gesetzes über soziale Dienste und allen anderen Gesetzen und Vorschriften in Bezug auf Familie und Kinder ausgewählt. Alle diese Änderungen wurden in den Ausgaben 24 und 37 des Staatsanzeigers aufgenommen und veröffentlicht und treten am 01.01.2020 in Kraft.
Warum machen sich die Eltern Sorgen? Sie sind natürlich beunruhigt, weil das Modell und die Ideologie, die eingeführt werden,kopieren das sogenante : Skandinavisches Modell des Sozialsystems. Aufgrund dieses Modells hat Norwegen eine Reihe von Einschränkungen bekommen und wurde in Straßburg wegen Menschenrechtsverletzungen verurteilt. Ende 2018 wurde das skandinavische Land für unzuverlässig erklärt und vom UN-Menschenrechtsausschuss von Position А auf Position B herabgestuft, was bedeutet, dass Norwegen keine Stimme mehr hat, über solche Fragen abzustimmen.

Die Konferenz wurde von der Bürgerbewegung ROD (Eltern Vereint für die Kinder) organisiert. Ausländische Experten mit umfassender internationaler Erfahrung in der Familien- und Kinderschutzpolitik wurden von ROD zum Erfahrungsaustausch eingeladen. Auf bulgarischer Seite beteiligten sich die Anwälte der Bewegung – auch mit umfangreicher Erfahrung und Sachkenntnis im Detail.
Die Konferenz begann mit einem bulgarischen Volkslied, als Begrüßung für die ausländische Gäste.

Die Eröffnungsrede wurde von Vladimir Sheytanov,RA gehalten. Einer der Anwälte von ROD.
Er erklärte dem Publikum anschließend ausführlich, was das dritte Fakultativprotokoll zur Konvention der Vereinten Nationen über die Rechte des Kindes sagt. Vor allem über die Rechte des Kindes auf Kommunikation, das widersprüchliche Verfahren zum Thema und warum die Unterzeichnung dieses Dokuments mit einem Nationalverrat zu vergleichen ist.

Die Geschichte des Entzugs der nationalen Souveränität über unsere Kinder beeindruckte die Anwesenden sehr. Bulgarien hat das Dritte Fakultativprotokoll nicht ratifiziert. Es ist fakultativ, aber wenn es unterzeichnet wird, bringt es verbindliche Änderungen der bulgarischen Gesetzgebung mit sich, da es sich auf das sogenannte Juvenale Justiz stützt. Diese Kindergerechtigkeit ist ein bösartiges System, das Dutzende von Ländern in West- und Nordeuropa zu bekämpfen versucht haben, da es ineffizient ist und sich nachteilig auf Familien auswirkt.
Petar Nikolov, RA ebenfalls Teil von ROD, sprach über die soziale Entführung von Kindern in Bulgarien.

Er ist einer der Anwälte, die solche Fälle priorisieren. In den letzten 3 Jahren hat er 24 Kinder aus Inobhutnahme zurückgebracht – die zu Unrecht aus ihren Familien entfremdet wurden.

Iliana Mavrodieva-Angelova, die dritte ROD-Anwältin, erklärte in einer zugänglichen Sprache, was ab dem 01.01.2020 in Kraft tritt und warum die Gesellschaft dies nicht zulassen sollte:
• grober Verstoß gegen die Verfassung,
• grobe staatliche Eingriffe in die Familie,
• endlose Macht der Sozialarbeiter,
• endlose Macht der freie Träger, die Eltern und Kindern künstlich entgegentreten,
• Das Fehlen einer eindeutigen Auslegung von Begriffen wie „Kinderwohlgefährdung “, „Gewalt“ usw., die für die Gesetzgebung von grundlegender Bedeutung sind.
Dr. Victor Kostov, RA hielt einen Vortrag, in dem er die umstrittene Strategie für das Kind kritisierte und mit Fakten und Zitaten erklärte, warum dieses Dokument eigentlich eine Strategie gegen die Familie ist.

Zunächst sprachen ausländische Gastredner vor : Marius Reikeras, einer norwegischen Rechtsexperten mit internationaler Anerkennung für den Schutz der Menschenrechte, vor allem die Rechte von Familien und Kindern.

Sein Hauptthema war die Entscheidung über den Fall Trudeau Lobben, die in diesem Monat getroffen wurde. Sie verurteilte Norwegen in Straßburg wegen Verletzung der Menschenrechte und Misshandlung ihres Kindes durch die Barnevern Social Services. Das Gericht ordnete die Rückkehr des Kindes in die Familie an, doch das norwegische Gericht weigerte sich, dieser Entscheidung nachzukommen. Stattdessen bestätigte er, dass er Lobben eine Abfindung zahlen würde, das Kind jedoch nicht zu ihr zurückkehren lassen würde. Dieser Fall ist einer der eindeutigen Beweise für die Funktionsstörung des norwegischen Kinderschutzsystems.
Steven Bennett aus England sprach über das System“Trennen und Beherrschen“, das in Großbritannien auf der Grundlage anonymer Signale und Verweise funktioniert. Auf der Insel ist dies ein normaler Teil des Alltags, und anonyme und vertrauliche Berichte sind häufig der Grund dafür, dass Kinder unabhängig von ihrer Echtheit aus ihren Familien entfernt und entfernt werden. All diese bösartigen Praktiken, die Familie und Kinder zerstören – werden von Bennett in seinem Buch „Gestohlene Kindheit“ beschrieben, das während der Konferenz vor Ort erworben werden kann.

Gast war ebenso auch Björn Korf,der zusammen mit dem Steven Bennett die Gründer von „Step up for Children‘s rights“ in Österreich ist.

Der nächste Redner war Anwalt. Lorcan Price aus Irland, der sich aktiv für den Schutz der Menschenrechte und der Familien einsetzt.

Sein Thema war „Meinungs- und Gewissensfreiheit“, in dem er die verschiedenen Geschichten mitteilte, die er in seinem Land miterlebte. Er sprach über die falschen Praktiken, die in der Politik was Kinderrechte betrifft auf hohem Niveau funktionieren, sowie über die rein menschlichen Beziehungen, die sich aufgrund dieser Normen verschlechtern. In seinem Vortrag ging es um die direkte Beobachtung aus der Praxis und Gesetzgebung in Europa ganz allgemein und im nachhinein mit Betonung auf Irland.
Adv. Dr. Timoteus Zich war als Vertreter von „ORDO IURIS“aus Polen anwesend und stellte vor, wie er über das Konzept der „Kinderrechte“ spekuliert wird und wie sie gegen Kinder eingesetzt wird. Er erzählte einen berühmten Fall über eine norwegische Asylfamilie in Polen und die zerstörerische Gesetzgebung. In diesem Fall spielte sein Amt eine Schlüsselrolle für ein günstiges Ergebnis.

Die letzte Rednerin war Gabriele Kuby.


Sie ist eine deutsche Autorin, Soziologin und internationale Referentin zu Themen der globalen sexuellen Revolution und der christlichen Spiritualität. Ihr Buch „Die globale sexuelle Revolution“ wurde in 14 Sprachen übersetzt, darunter auch in Bulgarisch. Sie widmete Ihre Rede der Sexualisierung von Kindern durch staatlichen Druck. Sie erzählte detailliert die Geschichte vom Übergang von der völlig unschuldige Kindheit, die vor nur wenigen Jahrzehnten sich total geändert hat. All dies mit der „freundlichen“ Unterstützung einer aggressiven Politik, der Förderung verschiedener Normen, die bestimmte Minderheitengruppen in der Gesellschaft tolerieren, und der Beteiligung von Kindern an direkten Sexualisierungsinitiativen.e
Speziell für die Konferenz erhielten wir ein Video, das die Gäste und alle Freunde in Bulgarien ansprach und von Walt Hayer gesendet wurde – der 8 Jahre lang als Transgender-Frau lebte. Seine Botschaft ist zu verstehen, wie schädlich es ist, Kinder zu ermutigen ihr Geschlecht zu ändern, und wie diese Gewalt die Psyche verletzt, emotionalen Schaden verursacht, die Familie zerstören kann und absolut keinen Platz in einer gesunden Gesellschaft hat. Er hat 4 Bücher über Geschlechtswahndlung geschrieben.
Mit Grüßen und einem Aufruf zur Einheit und zum kritischen Denken kam auch Erzpriester Michael, der Vorsitzende der Kathedrale „St. St. Cyril und Methodius „- Lovech.

Die Veranstaltung lud Staatsbeamte und hochrangige Regierungsbeamte, wie Biser Petkov – Minister für Arbeit und Sozialpolitik, sowie Vertreter politischer Parteien, Journalisten, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und Erziehungsberechtigte ein.Legte Wert drauf die traditionelle bulgarische Familie und ihre Werte zu bewahren. Unter den anwesenden Gästen befanden sich Anwälte:Stefka Spiridonova,Dimitar Spilkov und andere. Minister Petkov nahm nicht an der Veranstaltung teil.
Ein kleiner Hintergrund:
Derzeit ist in Bulgarien das Thema staatlicher Kinderschutz aktueller denn je. Im Januar 2019 wurde auf der Website der „Staatlichen Agentur für den Schutz des Kindes“( ДАЗД ) beim Ministerrates der Republik Bulgarien ein Dokument herausgegeben ohne öffentlich e Diskussion zu erlauben. Dies hat die Gesellschaft buchstäblich in die Luft gesprengt, nämlich „Nationale Strategie für das Kind 2019-2030“. Die Strategie hat bei einer Reihe von Anwälten, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und der bulgarischen orthodoxen Kirche heftige Kritik hervorgerufen, aber vor allem bei den bulgarischen Eltern große Sorgen ausgelöst. Einige der Hauptkritikpunkte des Dokuments waren die Finanzierung im Rahmen des norwegischen Finanzmechanismus, die strenge Einschränkung der Rechte der Eltern, die endlose Ausweitung der Macht der Sozialämter und Dienste, das Fehlen einer Definition von Grundbegriffen wie „gefährdetes Kind“ und vieles mehr.
Das strategische Dokument hat eine starke öffentliche Unzufriedenheit ausgelöst. Nach einer Reihe von Protesten versuchte Ministerpräsident Boyko Borisov, die bulgarische Gesellschaft zu beruhigen, indem er die Einstellung der Strategie ankündigte. Inzwischen wurden jedoch 27 Gesetze geändert (einschließlich das Kinderschutzgesetz, das Sozialgesetzbuch , das Strafgesetzbuch). Durch diese Änderungen, in der Praxis ein Großteil der Texte und die gesamte Ideologie der gestoppten Strategie ab dem 01.01.2020 treten komplett in Kraft (die Änderungen wurden in Ausgabe 24/2019 veröffentlicht“Staatsanzeiger“/Federalzeitung ). Gleichzeitig wurde den besorgten bulgarischen Eltern Inkompetenz und die Verbreitung falscher Nachrichten vorgeworfen.
Trotz alle Befürchtungen der Eltern durch Statistik und Diskussionen wurden sie nur politisch manipuliert und es wurde denen bewusst gezeigt wie viele gefährdete Kinder im Land leben und wie wenig kompetent sie als Eltern sind.Dem gesamten bulgarischen Volkes wurde kontinuierlich propagandiert die Notwendigkeit verstärkter staatlicher Eingriffe in die Familie, die Notwendigkeit der Einführung von Sexualerziehung (ab dem 4. Lebensjahr), die Notwendigkeit eines speziellen Kinderrechtssystems, eines Kinderombudsmanns und die Ratifizierung des dritten Fakultativprotokolls über die Rechte des Kindes vom UNO. Die Interessen hinter dieser erbitterten Propaganda der Regierung und des Ministeriums für Arbeit und Sozialpolitik sind den bulgarischen Eltern nach wie vor unklar. Hat das unterzeichnete Memorandum für Verständnis und Kooperation zwischen Bulgarien, Norwegen, Island und Liechtenstein und der Betrag von 1Milliarde 237Mio. EUR, die Bulgarien aufgrund dessen erhalten wird, irgendeine Verbindung? Darüber können wir nur raten. Es ist jedoch weit davon entfernt, dass ein Land großzügig einem anderen absolut kostenlosen Zuschuss einfach so gibt.
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Projekt „Nationalgruppe Eltern vereint für die Kinder“